Der ehemalige Rittersitz Diepental

13. Jahrhundert Erste Erwähnung des Rittersitzes Diepental. In der Neukirchener Zehnrolle werden 95 Abgabenpflichtige benannt darunter auch die Rittersitze Diepental und Atzlenbach.

1440 Margarete von Diepental erhält die Wasserburg als Erbschaft. Sie ist die erste namentlich bekannte Besitzerin.

1580 – 1802 Familie von Katterbach. Durch Heirat geht der Besitz an die Familie von Katterbach: Christine von Diepental, Erbin des Rittersitzes, heiratet den bergischen Fähnrich Heinrich von Katterbach, Herr zu Bornheim und Rheindorf.

1803 – 1820 Frau Kommerzienrätin Brügelmann kauft den überschuldeten Besitz und verpachtet ihn.

1820 – 1840 Heinrich Leopold Ohligschläger (Kaufmann zu Paris) erwirbt den Besitz und nutzt ihn zum Sommeraufenthalt.

1840 – 1897 Familie Fir bzw. die Erben der Familie Wirtz sind nach dem Kauf des Gutes Eigentümer.

1897 – heute Familie Halbach; August Halbach kauft den Besitz Diepental. Von der ehemaligen Wasserburg sind nur noch wenige Mauerreste erhalten.

1900 – 1904 Bau der Stauseen zur Stromerzeugung. Ganz Pattscheid (heute Ortsteil von Leverkusen) wurde bis in die 30er Jahre des 20. Jh. mit Diepentaler Strom versorgt.

1921 – heute Inbetriebnahme des Ausflugslokals/ Start des Restaurationsbetriebes





Marika Halbach











Quellen:

Alfred Schmidt, Der ehemalige Rittersitz Diepental, Pattscheid 1925.

http://www.witzhelden-web.de/Geschichte/Ortschaften/Bechhausen/bechhausen.html

http://www.feuerwehr-bergisch-neukirchen.de/lesenswertes/geschichte_bn.html

http://stadtleverkusen.com/denkmal/index.php?view=055

Aktuelle Ergänzungen:

2010 - Ende des grossen Restaurationsbetriebes

2012 - Senkung des Wasserspiegels der Talsperre, Bauernstube unter neuer Leitung

2013 - Kiosk und Waldquellbad unter neuer Leitung

2014 - Abschaffung der Boote da der obere Teil der Talsperre vollkommen verlandet ist

2015 - Eröffnung Café PLATZHIRSCH - rund um die Talsperre